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Aktuelles

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Aktuelles rund um das Nationalteam und den Bundesstützpunkt, chronologisch geordnet. Die neuesten Einträge stehen ganz oben.

  1. in Tiflis. Die deutsche Mannschaft wird bei den IBSA-Judo-Weltmeisterschaften in Georgien antreten. Ergebnisse und Veranstaltungsdetails finden Sie im IBSA-Kalender.
  2. Website ist nun online. Sie wird in den kommenden Wochen mit Fotos, dem aktuellen Kader und Aktuellem aktualisiert.
  3. Medaillen bei der Heim-EM. Silber für Isabell Thal und Daniel Goral, Bronze für Vanessa Wagner im SNP-Dome in Heidelberg. Lesen Sie den Nachbericht.
  4. Eröffnung des Bundesstützpunkts Para Judo. Seit diesem Tag verfügt Para Judo über eine feste Trainingsbasis im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg.

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Nachbericht

Para Judo-Europameisterschaft 2026 in Heidelberg: Drei Medaillen auf heimischem Boden

Vom 14. bis 16. August 2026 kämpften rund 120 Athleten aus 23 Nationen im SNP-Dome in Heidelberg um die Europameistertitel. Die deutsche Mannschaft, die mit fünf Teilnehmern antrat, gewann drei Medaillen.

Ergebnisse der deutschen Mannschaft
AthletKlassePlatzierung
Isabell ThalJ2, bis 60 kgSilber
Daniel GoralJ2, bis 95 kgSilber
Vanessa WagnerJ1, bis 52 kgBronze
Béla Bel HeinzeJ2, bis 81 kg5. Platz
Samuel van MelleJ2, bis 81 kg7. Platz

Aus der Pressemitteilung des Deutschen Behindertensportverbandes

„Das waren für uns ganz besondere Europameisterschaften. Unsere Athleten wurden vor Ort von ihren Familien und Freunden unterstützt, was bei Veranstaltungen im Ausland natürlich nicht die Regel ist. Das sorgt für eine großartige Atmosphäre und macht den Wettkampf für unsere Athleten einfach noch angenehmer. Heidelberg ist für uns ein besonderer Ort“, sagte Bundestrainerin Carmen Bruckmann.

Isabell Thal trat in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm an und musste sich lediglich der Weltmeisterin Daria Stakanova geschlagen geben. Daniel Goral, der im entscheidenden Kampf den Spanier Inigo Gerboles Lopes durch Ippon besiegte, gewann ebenfalls Silber in der J2-Klasse bis 95 Kilogramm. Vanessa Wagner war nach einer langen Wettkampfpause gerade rechtzeitig für die Heim-EM auf die Matte zurückgekehrt und holte Bronze in der J1-Klasse bis 52 Kilogramm: „Ich bin überglücklich, denn ich hatte mit allem gerechnet – nur nicht damit, hier in Heidelberg eine Medaille zu gewinnen.“ Béla Bel Heinze erreichte nach starken Leistungen in der Hoffnungsrunde den Kampf um die Bronzemedaille in der J2-Klasse bis 81 Kilogramm und belegte den fünften Platz, während Samuel van Melle in derselben Klasse den siebten Platz belegte.

„Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung bei dieser Europameisterschaft. Wir haben gesehen, dass wir auf internationaler Ebene konkurrenzfähig sind, und gleichzeitig haben wir erlebt, wie unsere jungen Athleten an solchen Herausforderungen wachsen“, sagte Bruckmann.

Marc Möllmann, Leiter des Spitzensports beim DBS: „Die Europameisterschaften haben eindrucksvoll bestätigt, was wir bereits nach dem Grand Prix 2024 gespürt haben: Heidelberg und die Rhein-Neckar-Region wissen, wie man Para Judo ausrichtet, und sie wissen, wie man Europameisterschaften ausrichtet. Wir haben hier nicht nur Spitzensport erlebt, sondern auch eine besondere Atmosphäre geschaffen und große Begeisterung für unsere Athleten geweckt.“

Das nächste Saisonhighlight findet vom 25. bis 27. September 2026 mit der Weltmeisterschaft in Tiflis statt. „Auch dorthin werden wir reisen, mit dem Ziel, Medaillen zu gewinnen“, sagte Bruckmann.

Der Kader: Daniel Goral (SSG Blista Marburg), Béla Bel Heinze (1. Mannheimer JC), Samuel van Melle (TSV München-Großhadern), Isabell Thal (Budoka Höntrop), Vanessa Wagner (1. Mannheimer JC).

Quelle: Deutscher Behindertensportverband, Pressemitteilung vom 16. August 2026. Zitate wörtlich wiedergegeben. Fotos: Ralf Kuckuck / DBS.